Wie war es damals
Hier die wichtigsten Ereignisse unseres Vereins seit der Gründung
Chronik
Mit dieser Zusammenfassung aus alten Jahresberichten und Protokollen wollen wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, die Entstehungsgeschichte unseres Tennisclubs und die sich ereigneten, wesentlichen Geschehnisse in der Zeitspanne von 80 Jahren aufzeigen.
Die vorliegende Chronik soll Ihnen Aufschluß geben über die Geschichte des Aroser Tennisclubs. Leider stellten wir bei unseren Recherchen fest, dass, außer dem Gründungsprotokoll keine Protokolle von den ersten 10 Jahren des Bestehens erstellt wurden.
Die Gründungsmitglieder beabsichtigten damals, den Tennissport zu fördern und es ist mir ein großes Anliegen und Bedürfnis, den Gründern, den Instanzen in der Gemeinde und Kurverein und all den unzähligen, treuen Tennisfreunden meinen herzlichsten Dank für die gemeinsame, wertvolle Unterstützung auszusprechen.
In unzähligen Arbeitsstunden wurden die Geschichten und Erlebnisse aus vergangen Zeiten zusammentragen und ausgewertet.
Meine Hoffnung und mein Wunsch für die Zukunft sind: Es möge die Freude am Erreichten, der Wille zur Weiterführung des Clubs und der Geist der guten Zusammenarbeit der ortsinternen Institutionen weiterhin bestehen bleiben.
Spiel, Satz und Match
Ernst Hefti, Präsident
Einleitung zur Aroser Tennisgeschichte
Ebenso wie unsere Weltgeschichte und die Schweizergeschichte beginnt auch die Aroser Tennisgeschichte nicht mit der Gründung des Clubs.
Aus alten Akten kann entnommen werden, dass bereits 1911auf den Plätzen des Grand Hotel Savoy Turniere ausgetragen wurden. Man scheint aber ohne Club ausgekommen zu sein. Wahrscheinlich haben die anwesenden Spieler damals die Organisation selber besorgt.
1914
werden an einer Kurvereinsversammlung Tennisplätze und Tennisturniere gewünscht.
1917
wird die Gründung eines Tennisclubs vom Hotelierverein angeregt.
1918
wird diese Gründung in Aussicht gestellt, doch erst 1921 wird sie Wirklichkeit. Der Bau der beiden Kulmplätze in diesem Jahr mag zur Gründung wesentlich beigetragen haben.
Die Gründungsversammlung des Tennisclub Arosa fand am 29. April 1921, nachmittags um 15.00 Uhr im Kursaal statt. Die Gründungsmitglieder sind: Hermann Bernet, Dr. Pedolin, Herr Sieber, Hans Rölli als Initianten sowie Frl. Hofmann und die Herren Billwiller, Birkmaier, Borst, Guler, Minners, Hans Pfosi, Schwenke und Thierig. Volkart Wunderly aus Meilen wurde an der Gründungsversammlung bereits zum Ehrenpräsidenten ernannt. Mit seinen fachmännischen Beratungen half er wesentlich zur Gründung des Tennisclub Arosa bei.
Der damalige Vorstand lautete wie folgt: Präsident Hans Rölli, der zugleich die Sekretariatsarbeiten übernahm, Vizepräsident Dr. Pedolin, Kassier Sieber, weitere Mitglieder des Vorstandes aber ohne Mandate, die Herren Rocco und Minners. Als Rechnungsrevisoren wurden die Herren Birkmeier und Schwenke ernannt.
Schon am 18. Mai 1921 erfolgte die erste Vorstandssitzung. Da der Club damals noch keine eigenen Plätze besass, konnte mit den Tennisplatzbesitzern Schwenke vom Bristol und Direktor Buchli vom Kulm ein Abkommen getroffen werden, wonach Mittwoch von 4 - 7 Uhr und Samstag von 4 - 7 Uhr die Plätze durch die Mitgliedern gratis benutzt werden konnten. Die übrigen Tage soll pro Stunde Fr. 1.-- resp. im Abonnement für 20 Stunden Fr. 15.-- bezahlt werden. Die Mitgliederbeiträge betrugen Fr. 10.-- für Aktive und Saisonmitglieder und Fr. 15.-- für Passivmitglieder. Es erstaunt doch etwas, dass die Passivmitglieder mehr bezahlten als die Aktiven.
Im gleichen Jahr wurde der Tennisclub Arosa in der Tennis Association Swiss aufgenommen. Als Trainer wurde Herr Jellinek engagiert. Die Kosten für eine Trainerstunde betrug damals pro 50 Minuten Fr. 6.-- für Einheimische, Kurgäste bezahlten Fr. 8.--. Bei der Durchsicht verschiedener Protokolle ist festzustellen, dass immer wieder die Namen Dr. Pedolin, Architekt Rocco und H.A. Sieber aufgezeichnet sind. Als Anerkennung für die grosse Pionierarbeit für den Tennissport in Arosa erhielten diese drei Herren die Ehrenmitgliedschaft.
Wichtiges aus den Jahren 1922 bis ............. in Kürze1922 - 1930 Leider fehlen während dieser Zeitspanne sämtliche Protokolle
1931
An der Vorstandssitzung vom 18. Juli werden die ersten Statuten genehmigt. Mitgliederbestand 45 / Jahresbeitrag Fr. 30.-- / Balljungen erhielten gemäss Beschluss der Generalversammlung pro Platz und Stunde Fr. l.-- / 10-jähriges Jubiläum.
1932
Die ersten Statuten wurden in zwei ausserordentlichen Generalversammlungen ausgearbeitet / Die Jahresrechnung schloss mit einem Defizit von Fr. 318.45 ab.Am 21. Juli 1932 werden die zweiten Statuten durch die Generalversammlung genehmigt.
1933
Wegen zu hohen Platzmieten reduzierte sich der Mitgliederbestand auf 18 Mitglieder
1934
1. schriftlicher Jahresbericht eines Präsidenten / Mitgliederbestand nur noch 20 Mitglieder. Clubmeisterin: Frau Ines Simmen, Clubmeister: Herr Kiszio.
1935
Spielbeginn auf den Plätzen des Hotel Alexander und Valsana erst am 4. Juli / Spielende 30. September, was einer normalen Tennis-Saison entsprach. Mitgliederbestand bereits 25
1936
Beginn Spielsaison 17. Juni / Mitgliederbestand 33 / Clubmeisterin: Frl. Postma, Clubmeister: Albert Linder.
1937
Vom 24. - 25 Juli fanden die Bündnerischen Meisterschaften in Arosa statt. Die Jahresrechnung schloss mit einem Ueberschuss von Fr. 917.10 ab.
1938
Besuch des Tennisclub Chur in Arosa / Es wurden 460 Einladungen mit Prospekten von Arosa an die ganze Tennisgilde versandt / Mitgliederbestand 34.
1939
Keine Clubmeisterschaften wegen Generalmobilisation am 29. August 1.Kriegssommer / Dementsprechend reduzierte sich der Mitgliederbestand auf 15.
1940
Am 20./21. Juli findet das erste Gäste- und Clubturnier statt / Dringender Aufruf zur Mitgliederwerbung durch den Präsidenten.
1941
Nur einmaliges Erscheinen des Präsidenten wegen Aktivdienst / Verfassung des Jahresberichtes durch Obmann Albert Linder.
1944
Am 8. Mai ist Ende des Krieges / Clubmeisterin wird Grittli Vetter, Clubmeister Albert Linder / Bis zum 25. September kann Tennis gespielt werden.
1945
Amerikanische und Italienische Internierte sorgen für einen regen Spielbetrieb /Mangel an guten Tennisbällen, Kosten Fr. 80.-- pro Dutzend.
1946
25 Jahr Feier am 26.10.46 im Hotel Merkur / Kosten für das Nachtessen Fr. 5.50 / Jahresbeitrag 17.50 / Die Balljungen bekamen Fr. --.80 pro Stunde, bei guter Leistung Fr. 10.-- pro Monat / Spielbeginn war bereits am 15. Mai.
1947
Trainer Werner Noll wird engagiert / Es findet ein Konditionstraining in der Turnhalle Arosa statt.
1948
Engagement von Trainer Carlo Silla / Mitgliederbestand 43.
1949
Subvention für Platzunterhalt Fr. 500.-- von Sportkommission / 1. Gong-Turnier1950TC Arosa wurde Bündner Meister / 1 Mannschaft des Tennisclub nimmt an der Sportstafette teil.
1951
Projektierung neue Tennisanlage / Clubmeisterin: Frau Dr. Tanner, Clubmeister: Albert Linder. Auf den Valsanaplätzen liegt am 1. Juni noch über einen Meter Schnee.( Lawinenwinter )
1954
In der Zeitschrift „Tennis“ wird ein ganzseitiges Inserat mit Hilfe des Kurvereins aufgegeben. Das Jahr 19954 stand ganz im Zeichen „Propaganda“.
1955
Der Umbau des Hotel Valsana bringt verschiedene Probleme, so wird ernsthaft diskutiert, ob die Internationalen Aroser-Meisterschaften durchgeführt werden können. Der Vorstand beschliesst an seiner Sitzung vom 13.7. dieses Turnier auf jeden Fall durchzuführen.
1956
8 herrliche Sommertage, die dann aber auch die einzigen bleiben sollten.
1957
Behinderung des Spielbetriebes durch den Bau der Badeanlage im Valsana.
1958
Gesuch des Kurvereins an den TC Arosa, zwecks Erstellung von Plätzen in Innerarosa.1959Wegen zuwenig eingegangener Anmeldungen mussten die Clubmeisterschaften fallen gelassen werden / Zum 30igsten Mal werden die Internationalen Aroser Meisterschaften durchgeführt.
1960
Anlässlich der Generalversammlung vom 17. Juni werden die Jahresbeiträge um Fr. 5.-- erhöht, weil eben Fr. 5.-- an den Verband abgegeben werden müssen.
1961
40 Jahre seit der Gründung / Gute Spieler verweigern die Plätze Alexandra und Maran.
1962
Abschluss eines Vertrages für die Erstellung von Tennisplätzen zwischen der Bürgergemeinde und der Hotel Valsana AG / Jahresbeiträge ohne Sportkarte Fr. 35.-- mit Sportkarte Fr. 25.--
1964
Fertigstellung der oberen zwei Valsanaplätze / Aufschwung im Tennissport
1965
Sanierung der Tennisplätze im Alexandra / Riesige Schneemengen verhindern eine frühzeitiges Training.
1966
Schlechte, nasse Saison / Nach 4 Jahren Unterbruch stellt der TC Arosa wieder eine Interclub-Mannschaft
1967
Freundschaftstreffen mit dem TC Unterwasser197150 Jahr Feier am 15.10.71 im Hotel Valsana / Mitgliederbestand 135 Personen
1973
Planung der Tennisanlage Innerarosa 1974Bau der Tennisplätze Innerarosa / Bauführung durch Mitglied Christoph Ribi. Erstellungskosen neue Tennisplätze Fr. 77’919.65
1975
Aufnahme Spielbetrieb auf den clubeigenen Plätzen in Innerarosa. An der Generalversammlung vom 18. April werden die neuen Statuten genehmigt.
1976
Vom 27. - 29.8. finden die Bündner-Meisterschaften in Arosa statt / Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ueberschuss von Fr. 11’194.--.
1977
Die Generalversammlung kritisiert den schlechten Zustand der Tribüne und erteilt dem Vorstand den Auftrag, sich mit dem Gemeinderat in Verbindung zu setzen, um die nötigsten Reparaturarbeiten ausführen zu lassen
1978
Spiel ohne Grenzen auf der Tennisanlage Innerarosa / Renovation der WC und der Tribüne / Verlängerung des Personaldienstbarkeitsvertrages am 13.3.78
1980
Freundschaftstreffen mit dem TC Uetikon am See / 30./31.8. Rhätische Spiele (Mittelschulmeisterschaften) / Tennisplätze werden saniert, die Hälfte der Kosten übernimmt die Gemeinde
1981
Rückzahlung Pflichtanteilscheine im Betrag von Fr. 35’700.-- / 26./27.9. Freundschaftstreffen mit dem TC Stork.
1982
Neuer Mitgliederbestand 162
1983
1. Klausfest am 17.12.83 im Hotel Savoy
1984
Erstellen von neuer Beleuchtung und Sickerleitung in Fronarbeit / Neue Platzregeln und Einschreibevorschriften / 1. Forderungsspiele
1985
10. Februar „Aroser Winterfest“ eine würdige Wiedergeburt/ Freundschaftstreffen mit dem TC Leimbach
1986
Neues Ressort im Vorstand „Restauration“ / Neues Logo wird kreiert 1987Pachtvertragsverlängerung um 10 Jahre von der Gemeinde zugsichert Teilnahme am 1. August-Umzug
1988
Bündner Tennismeisterschaften 5.-7.8.88. Jeder Teilnehmer erhält l Glas mit dem Aroser-Wappen bedruckt als Erinnerung / Der TC Arosa gelangt mit der Bitte an den Gemeinderat, dass, wenn eine Parkgarage in Innerarosa erstellt wird, dass auf dem Dach dieser wiederum eine Tennisanlage vorzusehen ist.
1989
PTT-Meisterschaften finden vom 14. - 17.9.89 in Arosa statt
1991
Sanierung des Gebäudes Stüva-Cuolm / Grossrat Herr Heinrich Schad wir zum höchsten Bündner gewählt. Der TC Arosa nimmt an der Präsidentenfeier teil
1992
Mangel an Nachwuchs / Daviscup Halbfinal Schweiz - Brasilien / Am 9.Juli
1992
findet der Donnschtig-Jass mit Klibi und Carolina auf der Tennisanlage Innerarosa statt
1993
Trattoria Toscana (Stüva) ist erstmals im Sommer geöffnet
1994
Sanierung der Garderoben, Beleuchtung und Entwässerung hinter den Plätzen
1995
50-jähriges Bestehen des Bündner Tennisverbandes
1996
75 Jahr Feier im Zirkuszelt auf der Kulmwiese / Statutenrevision / Neues Logo / T-Shirt
1999
Neu Sekretariatsstelle und Büropräsenz nachmittags auf den Tennisplätzen
2002
1. International Senior Open ITF in Arosa mit 75 Teilnehmern.
2005
BTM in Arosa für Aktive N/R5 und Quali Turnier R6/R9. 1.European Senior Club Champions Turnier Men 55+ in Arosa. Das war das erste mal in der Schweiz.
2006
Jung- und Senioren BTM auf den Plätzen Innerarosa und Valsana. ITF European Club Champion der Men 55+ in Arosa.
2007
6. Int. Senioren Turnier und ITF European Club Championsships Men 55+
2009-10
Abbruch der Tennisplätze Innerarosa. Erstellung Neubau Parkgarage mit 2 neuen Sandplätzen darauf. Wir spielen auf den Plätzen in Maran und Valsana.
2011
Die neuen Tennisplätze auf der Parkgarage sind ab Ende Juni von der Firma Josef fertig gestellt worden. Ein neues Kapitel für den TCA beginnt in Innerarosa.
Die Präsidenten des Tennisclub Arosa
1921 - 1929 Hans Rölli
1929 - 1934 Paul Zuber (Kurdirektor)
1934 - 1942 Engelhard Sprecher
1942 - 1947 Albert Linder
1947 - 1952 Erich Streiff
1952 - 1969 Erich Tagmann
1969 - 1974 Jeremias Carigiet
1974 - 1976 Peter Camenisch
1976 - 1991 Fritz Boner
1991 - 1998 Ernst Hefti
1998 - 2000 Kurt Meili
2000 - 2001 Xandi Boner
2001 - ........ Ernst Hefti
Schlussworte
Die durch Laien verfasste Chronik soll nicht das Prädikat „Vollständig“ erhalten. Wir haben jedoch mit viel Freude und Enthusiasmus daran gearbeitet, dabei 10 Bundesordner durchgeackert und viel Lustiges und Erwähnenswertes entdeckt.
Wir danken allen, die uns Ihre Erfahrungen und Unterlagen zur Verfügung gestellt haben, um dieses Mosaik, Stein um Stein aufzubauen.
Wir hoffen, Ihnen etwas Vergessenes wieder in Erinnerung gebracht und die heutigen wie auch die zukünftigen Tennisbegeisterten angesprochen zu haben.
Artikel, erschienen im Aroser Fremdenblatt vom 14. Juni 1902
Vorzüge des Lawn-Tennisspiels
Der passendste Sport für Damen, ist das Lawn-Tennisspiel. Es erfordert nicht besonders grossen Raum und bedingt keine so gewaltigen Körperbewegungen, dass sich nicht auch Damen daran beteiligen könnten. „Lawn-Tennis“ ist die Vereinfachung eines alten, früher vom englischen Hofe und der höchsten Aristokratie viel geübten Ballspiels, Tennis genannt. Es konnte nur auf einer besonders dazu hergerichteten Fläche gespielt werden und hatte sehr verwickelte Regeln, wogegen Lawn-Tennis nur einen freien Platz von etwa 25 resp. 12 Metern in der Länge und Breite erfordert. Hierüber wird ein etwa l m hohes Netz gespannt; die Spielteilnehmer gewöhnlich zwei Herren und zwei Damen, treiben einen Ball vermittelst flacher Schlaghölzer, deren Innenfläche mit dicht geflochtenen Darmseiten überspannt ist, hinüber und herüber, allerdings nach bestimmten Regeln.
Das Spiel erfordert eine Menge geschmeidiger und schneller Bewegungen und ist gewiss gesundheitsfördernd. Nebenbei besitzt es noch eine unschuldige Eigenschaft, als es Bekanntschaften zwischen jungen Mädchen und dito Männern vermittelt, und wird das Lawn-Tennisspiel deshalb auch von Müttern heiratsfähiger Töchter protegiert. Welche Wirkung das systematisch betriebene Spiel auch auf den Nationalcharakter hat, ist unter allen Nationen am deutlichsten am Engländer ersichtlich. Aber auch unserer Jugend bereiten die Spiele nicht nur eine wohltuende Jubellust und Freude und somit eine Stärkung der Gesundheit, wie schon Spencer sagt: „Die Freude ist das beste Mittel der Nervenstärkung“. Der wichtigste Punkt aber bei diesen Bewegungsspielen ist die Bewegung in freier Luft: der Körper wird gestählt und abgehärtet wie durch keine andere Prozedur. Der Körper unserer weiblichen Jugend wird zunächst wetterfest. Die Erstarkung ist von höchster Bedeutung. Man fürchtet kein Verbrennen der Haut, wenn die Sonnenstrahlen auch stundenlang die äussere Hülle des Körpers treffen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass die Mädchen die Sonnenstrahlen ohne Hut auf dem Kopfe nicht nur ebenso ertragen lernen wie die Knaben, sondern dass sich ihre Bewegungslust in den natürlichen Verhältnissen, die ihnen das Frühlings-, Sommer- und Herbstwetter bieten, nur steigert. Wie gerade das Licht der Sonne und zwar bei der Bewegung im Sonnenlicht, die Bildung der roten Blutkörperchen und des roten Blutfarbstoffes anregt, also den Körper um Blut bereichert und so den Verbrennungsprozess und damit den Stoffwechsel anfacht, wie ferner auch die krankheits erregenden Keimpilze im Sonnenlicht absterben, das haben die Untersuchungen namhafter Forscher auf diesem Gebiet festgestellt.
Also nur hinein mit unserer weiblichen Jugend, ins Bewegungsspiel beim Sonnenlicht, ohne Furcht und Zittern .......
